Windig…

Am Samstag hatte ich für einmal keine Schule, musste am Morgen aber noch zum Tierarzt und so stieg ich erst gegen zwei Uhr Nachmittags bei angenehmen Temperaturen auf das Rad. Ich hatte gute Beine und so fuhr ich über Bonstetten/Wettswil nach Birmensdorf und weiter nach Stallikon. Ich fühlte mich immer noch gut und deshalb nahm ich die Buchenegg unter die Räder, fuhr auf der anderen Seite wieder hinunter, um dann auch gleich den Albis noch mitzunehmen. Auch da ging es auf der anderen Seite wieder hinunter, weiter nach Sihlbrugg und Baar. Ich hatte noch Zeit und Kraft und so fuhr ich weiter nach Sins, Muri, Unterlunkofen und fuhr zum Dessert noch nach Arni hinauf und von da aus nach Hause. Schön wars!

Üetliberg_20130520Das Wetter zeigte sich gestern morgen noch von der sonnigen Seite, so dass wir entschieden, kurz auf den Üetliberg zu laufen. Gesagt, getan und schon waren wir unterwegs. Wir wollten ihn zügig begehen und so waren wir dann auch bereits nach 45 Minuten oben. Bereits unterwegs windete es ziemlich stark und so war ich dann froh, dass wir nicht gemütlich liefen und ich zudem eine Jacke dabei hatte, um bergab nicht frieren zu müssen. Gut hats getan.

Wieder zu Hause wurde es rundherum immer bewölkter und auch der Wind schien stärker zu werden. Wenn ich also noch auf das Velo und vor allem trocken zurück kommen wollte, musste ich mich beeilen. So war es dann auch. Ich musste immer wieder den dunkelsten Wolken davon fahren, um nicht ganz verregnet zu werden. Ich hatte allerdings Glück, denn so richtig verregnet wurde ich nie, dafür hatte ich einen harten Gegner – den Wind.

Mein Weg führte mich über Affoltern a/A und von da aus wollte ich eigentlich hinauf nach Aeugst. Es blieb beim wollen, denn ich merkte rasch, dass ich heute keine guten Beine hatte und so fuhr ich eben unten durch über Rifferswil nach Kappel und von dort nach Sihlbrugg, Baar und wieder über Kappel. Zurück in Affoltern a/A entschied ich mich noch für eine Zusatzschlaufe, fuhr nach Birmensdorf und von dort über Arni zurück nach Hause. Schön wars.

Trainingslager in Dénia…

Sooo fest und lange hatte ich mich auf das diesjährige Trainingslager in Dénia gefreut und schon ist es wieder vorbei. Das Wichtigste aber vorab:

  • Es war einfach super!
  • Alle Touren konnten von sämtlichen Teilnehmern unfallfrei fertig gefahren werden,
  • das Wetter hielt was Petrus versprochen hatte und
  • die Organisation durch Hanspeter Kunz sowie seiner Mutter Margrit und weiteren Helfern

war – wie bereits im letzten Jahr – der Hammer ! Vielen Dank für alles!!!

Mein Dank gilt auch Silvia, die für uns die Flüge gebucht und für alle eingecheckt hatte. Ebenso bedanken möchte ich mich auch bei allen Teilnehmern, die dieses Trainingslager erneut zu einem unvergesslichen Erlebnis machten. Schön wars!

Gruppenfoto_VMCU_klein

Dieses Jahr war nicht nur der VMCU in Dénia, sondern noch andere Teilnehmern aus der Schweiz und aus Deutschland, die aber mehrheitlich in der Finca unseres Tourenguides, Burki, untergebracht waren. Wir teilten uns jeweils in 3 Gruppen auf, eine schnelle, mittel-schnelle und eine gemütliche Grupppe. Ich reihte mich wieder in der mittleren Gruppe ein, war aber leider immer die langsamste der Gruppe. Aber einer oder eine muss es ja sein… ;-)

Wie wir es uns bereits vom letzten Jahr gewohnt waren, wurden wir von einem Begleitbus begleitet, den wir unterwegs immer wieder antrafen und uns aus diesem mit Orangen, Kuchen und Getränken verpflegen konnten. Das war Gold wert ! Am Mittag trafen sich alle drei Gruppen am gleichen Ort - obwohl nicht alle Gruppen die genau gleichen Routen gefahren waren - so dass wir alle zusammen essen konnten. Zwei mal gab es feine Sandwiches, zwei Mal Spaghettis und am letzten Tag Pizza. Lecker, lecker !

Auch das Essen im Hotel war wieder sehr gut. Neben dem reichhaltigen Frühstück hatten wir am Abend jeweils 2 kalte und 2 warme Vorspeisen, 3 Hauptgänge und 3 Desserts zur Auswahl und so fanden immer alle etwas feines, um die Speicher wieder zu füllen.

Insgesamt habe ich mit unserer Gruppe und unserem Guide, Burki, 584 km und knapp 7’000 hm abgespuhlt und dabei rund 16’000 Kalorien verbraucht.

Dénia_Touren

Statistik April…

Naja, was soll ich sagen…? Wirklich berauschend sind die April-Zahlen nicht. Im Gegenteil, mir wird ganz anders, wenn ich an das Trainingslager in Denia denke, das am Sonntag startet. Mit nur einem Drittel Kilometer in den Beinen, im Vergleich zum Vorjahr, reise ich an und hoffe, dass ich nicht völlig eingehen werde. Aber mal sehen, vielleicht konnten die anderen ja auch nicht ganz so viele Kilometer fahren.

Statistik_April_2013

Ups, die Zeit läuft…

Huch, schon bald ist wieder ein Monat durch und hier ist noch nichts gepostet. Die Zeit neben der Arbeit und Ausbildung inkl. Lernen ist knapp geworden, so dass ich schon fast froh bin, dass das Wetter noch nicht so prächtig ist. Wenn ich jedoch an das Traininglager denke, das in zwei Wochen startet… wird mir ganz anders… Aber gut ist, dass die anderen wohl auch nicht allzuviele Kilometer mehr in den Beinen haben werden als ich.

Auf jeden Fall habe ich wieder angefangen zu (laufen) joggen. Das nimmt nicht so viel Zeit in Anspruch und doch habe ich etwas gemacht, um wenigstens nicht vollständig einzurosten. :-)

Statistik März…

Naja, wie man unten stehender Statistik entnehmen kann, war der März ein ganz schwacher Monat. Das hatte verschiedene Gründe. Zum Einen wurden wir von Petrus nicht gerade verwöhnt, dann war ich erneut eine Woche ausser Gefecht, da es mich wieder einmal ins Bett gelegt hatte und last but not least hat meine Ausbildung angefangen, so dass ich eh nicht mehr so viel machen kann wie andere Jahre. Aber nicht so schlimm, denn bis jetzt macht es sehr viel Spass, auch wenn ich daneben noch viel Lernen muss.

Aber heute zeigte sich erfreulicherweise wieder einmal die Sonne. Grund genug also, das Rad bereit zu machen und eine Runde um den Zugersee zu fahren. Phu, trotz Sonne war es doch eher kalt und sehr windig, aber gut getan hat es! :-)

Statistik_März_2013

Start geglückt…

Am Freitag hat meine Ausbildung angefangen. Voller Vorfreude bin ich zur Schule gefahren und habe vor lauter Nervosität zuviel Geld in den Parkautomaten gesteckt. Na ja, lieber so als anders herum.

In unserer Klasse sind wir 10 Frauen und 1 Mann. Bis jetzt habe ich den Eindruck, dass wir es gut haben werden zusammen. Die Chemie passt und so werden wir sicher noch viel lachen und so auch schwierige Situationen zusammen überwinden können.

Gestartet habe wir mit Nothilfe. Nach einem kurzen Theorieteil, haben wir 3 verschiedene Fallbeispiele angeschaut. Phu, gar nicht so einfach, in einer Notsituation die richtigen Entscheide zu treffen. Zur “Auflockerung” hatten wir am Nachmittag Anatomie, ein Fach, welches uns über die ganzen 3 Jahre begleiten wird. Angefangen hat es natürlich ganz harmlos, mit der medizinieren Terminologie, d.h. den ersten lateinischen Begriffen.

Gestern hatten wir dann klassische Massage und da dieses Modul auch Leute besuchen, die nicht den ganzen Lehrgang absolvieren werden, wurde unsere Klasse noch um ein paar Leute vergrössert. Auch da gab es zuerst Theorie, bevor wir dann bereits die ersten Griffe lernten und diese auch gleich einsetzen mussten. Am Ende des Tages waren wir dann in der Lage, die Beine von vorne und von hinten, in der richtigen Reihenfolge, zu massieren. Gut wars! Damit wir auch wissen, was auf uns zukommt, “lernten” wir auch gleich die Namen sämtlicher Muskeln an den Beinen – phu… das sind nicht wenige…

Kreuzbandriss…

… bei unserer Meite ! Kaum ist der Schlumpf wieder gesund, verletzt sich d’Meite. Bei einem Sprung von einer 2 Meter hohen Holzhurde, knickt sie ein und bleibt liegen. Es war sofort klar, dass da etwas nicht mehr so war wie zuvor.

Wir versuchten es zuerst mit Schmerzmitteln, aber als am Montag noch keine Besserung sichtbar war, ging ich mit ihr zum Tierarzt, wo nach einem Röntgenbild der Befund klar war: Kreuzbandriss am Knie, hinten links. Ich konnte sie gleich in der Tierklinik lassen und gestern Abend wurde sie dann operiert.

Kreuzbandriss_1Sie hat alles gut überstanden und als ich sie heute nach Hause holte, wollte sie natürlich gleich raus. Aber ne Du, verordneter Hausarrest ist angesagt! Eigentlich sogar, Zimmerarrest, aber das können wir wohl vergessen…. Sorry Meite, da musst Du durch, obwohl es wahrscheinlich ein kleiner Kampf wird, Dich immer wieder davon abzuhalten, raus zu gehen. Ich hoffe, dass es Dir bald wieder gut geht und Du den Frühling geniessen kannst. Deine Haare wachsen bestimmt auch bald wieder nach.

Es läuft wieder…

Meine Zeit ist wieder da! Bevor meine Ausbildung nächste Woche losgeht, habe ich deshalb noch ein paar Tage frei genommen und konnte so einige Outdoor-Aktivitäten unternehmen und so nochmals Energie tanken.

Am Mittwoch musste ich noch die letzten Besorgungen erledigen und so ging es dann erst am Donnerstag in die Berge. Zuerst nach Lenzerheide, wo wir um den See liefen, ein feines Dessert genossen und dann nach Davos weiterfuhren. Auch hier ging es nochmals zu Fuss los, bevor es dann wieder zurück ging, wo uns schon wieder Regen erwartete. Aber egal, wir verbrachten einen schönen Tag und genossen ihn, auch wenn von der Sonne nichts zu sehen war.

ÜetlibergAm Freitagmorgen liefen wir – sozusagen zum Frühstück – auf den Uetliberg und wieder zurück. Leider war oben die Sicht nicht optimal, gut getan hat es aber trotzdem. Vor allem genossen wir, dass für einmal nicht so viele Leute am Berg waren. Dafür hatte es noch viel Eis auf den Wegen und so liefen wir das Meiste auf der Strasse.

Gestern war die Saison-Eröffnungstour mit dem VMCU. Mit 12 Leute fuhren wir von Urdorf nach Bad Zurzach und von dort aus weiter nach Dielsdorf, über den Weiniger und zurück nach Urdorf. Ich konnte – zu meinem eigenen Erstaunen – gut mithalten und war fast etwas traurig, dass dies für längere Zeit meine letzte Samstags-Ausfahrt mit unseren “Bueben” war. Vielen Dank, Daniel, für die spendierte Runde!

Ägerisee_3Den heutigen Tag wollten wir nochmals auskosten und gingen deshalb bereits zeitig los, um den Ägerisee zu Fuss zu umrunden. Wieder zurück in Ägeri gab es dann zur Belohnung ein feines Cappuccino und es Osterschöggeli…. ja ok.. es waren zwei… aber die waren richtig gut !  :-)

Wieder zurück wollte ich noch kurz auf den Renner. Was ich gestern zuviel an Kleidern anhatte, hatte ich heute zuwenig. Das Wetter wurde immer wie schlechter, die Bise ging und damit wurde es auch ziemlich kühl.  Nach nicht ganz 2 Stunden war ich deshalb bereits wieder zurück. Schön wars!

Statistik Februar 2013…

Klammheimlich hat sich der Februar verabschiedet und so hätte ich es beinahe verpasst, die Statistik nachzuliefern. Aber lieber spät als gar nicht…

Naja, so wirklich zufrieden kann ich nicht sein. Die kalten Temperaturen lockten mich nicht oft nach draussen und drinnen auf der Rolle macht es nicht halb so viel Spass. Dafür bin ich zur Abwechslung wieder einmal auf das Laufband gestiegen, musste es aber piano angehen, da sich meine Beine zuerst wieder an diese ungewohnte Belastung gewöhnen müssen. Der Muskelkater liess dann auch nicht lange auf sich warten…

Statistik_Februar_2013

Die Würfel sind gefallen…

Es ist schon eine Weile her, seit ich hier geschrieben habe, dass ich den Kopf nicht mehr frei habe, um mich so richtig mit dem Sport zu befassen. Dies hatte natürlich seine Gründe. Neben dem kalten und nassen Wetter, das mir diesen Winter besonders stark auf das Gemüt gedrückt hatte, musste ich mich auch mit meiner Zukunft beschäftigen. Es ist kein Geheimnis, dass ich in meinem jetzigen Job schon seit geraumer Zeit nicht mehr wirklich glücklich bin und damit drängte sich diesbezüglich eine Änderung auf.

Damit stand ich vor dem nächsten Problem… Was würde mich denn glücklicher machen? Einfach die Firma zu wechseln, wäre nicht die Lösung gewesen und so suchte ich nach Ideen und Möglichkeiten, etwas zu machen, was mir eher entspricht und wo ich meine Leidenschaft - den Sport - mit dem Nützlichen verbinden kann. Seit ein paar Monaten hatte ich nun eine Idee und verfolgte diese intensiv, informierte mich, wägte ab und bin nun zum Schluss gekommen, dass ich etwas riskieren muss, um meine Situation nachhaltig zu verbessern.

Lange Rede, kurzer Sinn: Mitte März starte ich berufsbegleitend die Ausbildung zum Medizinischen Masseur mit eidg. Fachausweis ! Diese Ausbildung dauert 3 Jahre und beinhaltet ein halbjähriges Praktikum.

Die Zeit bis zur definitiven Anmeldung kostete mich manche schlaflose Nacht. Auf der einen Seite freue ich mich riesig auf die Ausbildung und auf der anderen Seite begleitet mich die Unsicherheit, das Richtige zu tun. Ängste, diesen Wechsel zu schaffen und komplett neues Wissen in meinen Kopf zu packen, wechseln sich mit der “Trauer”, meine zeitlichen und finanziellen Freiheiten zu verlieren. Aber es ist eben wie im richtigen Leben: Gratis gibt es nichts und das Füfi und s’Weggli zusammen eben auch nicht…

Am Freitag habe ich nun die Aufnahme-Bestätigung der Schule erhalten und somit gibt es kein Zurück mehr! Die verbleibende Zeit bis zum Schulstart nutze ich nun, um mich gedanklich einzustimmen und dringend zu erledigende Sachen abzuschliessen. So kam es, dass ich z.B. so früh wie noch nie, meine Steuererklärung ausgefüllt und eingereicht habe. :-) Für einmal war ich also froh, dass das Wetter zu garstig war und mich deshalb nicht nach draussen lockte…

Ich hoffe, dass ich trotz dieser Ausbildung noch Zeit finden werde, um hier meine Gedanken zu ordnen und Euch an meinen Erlebnissen während der Ausbildung und natürlich auf dem Rad teilhaben zu lassen.