Lenzerheide…

January 18th, 2012

Das erste Mal in diesem Winter sind wir für einen Tag in die Berge gefahren. Genauer in die Lenzerheide. Dafür hatten wir uns einen prächtigen Tag ausgesucht – Sonnenschein und blauer Himmel. Herrlich!

Unterwegs machten wir im Glarnerland noch einen Halt, um etwas zu essen. Da weder Ferien sind und der heutige Tag auch nicht auf ein Wochenende gefallen ist, waren nicht sehr viele Besucher anwesend und so genossen wir für einmal die ruhige Stimmung. In der Lenzerheide angekommen hatten wir – wie erwartet – keine Probleme einen Parkplatz zu finden und so standen wir schon bald auf dem Winterwanderweg rund um den Heidsee. Auch hier waren wenig Leute unterwegs und so fanden wir unterwegs sogar eine freie Bank, um das schöne Wetter zu geniessen, die verschneiten Berge zu bestaunen und den Langläufern zuzusehen. Das war ganz interessant, sieht man doch ganz unterschiedliche Fahr- bzw. Laufstile, wie man das auch an Läufen beobachten kann. Bevor es wieder zurück ging, gönnten wir uns natürlich noch etwas Süsses und konnten dabei den Schlittschuhläufern auf dem Eisfeld gleich unterhalb des Cafés zuschauchen. Schön wars!

Wieder zu Hause, musste die Nascherei vom Nachmittag “verarbeitet” werden und so ging ich wieder einmal auf die Rolle. Bei der Auswertung habe ich dann mit Schrecken festgestellt, dass ich noch nie im Januar so wenig auf der Rolle war wie in diesem Jahr. Das liegt daran, dass ich z.Z. 3x die Woche ein Lauftraining mache und so nicht mehr genügend Zeit, Energie und Lust habe, um auch noch auf die Rolle zu gehen. Na ja, nicht so schlimm, Hauptsache Bewegung.

Biketour…

January 14th, 2012

Für heute war schönes Wetter angesagt. Da ich aber erneut mit Nebel rechnete, war ich dann doch etwas erstaunt, dass bereits die Sonne schien, als ich aufstand. Jetzt einfach nichts überstürzen… Zuerst gut frühstücken, alte Geräte zur Entsorgung bringen, Hausarbeit erledigen und dann das Bike putzen… Ich habe gesehen, dass ich nach meiner letzten Fahrt – die bereits 6 Wochen zurück liegt - das Bike zwar abgespühlt, jedoch nicht ordentlich geputzt und neu geölt hatte. Ok, das musste natürlich zuerst gemacht werden, heute allerdings nur das Nötigste, da es ja in Kürze wieder eingesaut würde.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt war ich schon länger nicht mehr auf dem Bike und so musste ich gut abwägen, wieviel Kleider in diesem Fall nötig sind. Ich denke, dass ich aber heute ein gute Wahl getroffen hatte. Da ich nicht wusste wie fit ich war, entschied ich mich für eine Solofahrt, d.h. nicht mit dem VMCU, sondern einfach für mich alleine. Das war auch gut so. Als ich nach dem Mittag losfuhr, wärmte mir die Sonne den Rücken – schön. Bald ging es aber in den Wald und da wartete auch schon die erste Mutprobe auf mich – eine Treppe stellte sich mir zum Aufwärmen in den Weg. Alles gut gegangen und weiter gings. Als ich in Affoltern am Albis angekommen war, wollte ich zum Bidon greifen… hm… keiner da. Diesen hatte ich in der Hetze des Gefechts vergessen. Na ja, mir wären eh nach kurzer Zeit nur noch Eisklötze entgegen gekommen.

Weiter ging es über Mettmenstetten, dann den Wald hinauf und auf der anderen Seite wieder hinunter ins Jonental – in ein Schattenloch. Da wo die Sonnenstrahlen nicht hinkamen war es eiskalt. Ich musste also möglichst schnell wieder an die Sonne und den Berg hinauffahren. So fuhr ich über Wängi nach Aeugst. Oben angekommen fand ich einen steilen Weg hinunter Richtung Affoltern am Albis. Leider war das aber kein wirklicher Weg und führte über ein Feld, bevor ich wieder auf einem Wanderweg fand. Cool war diese Abfahrt trotzdem.

Von Affoltern ging es dann über Hedingen hinauf nach Arni. Oben verfehlte ich allerdings den richtigen Weg und fand mich plötzlich immer auf schmaleren Wegen, wo der Boden immer wie tiefer wurde. Nachdem ich mein Bike über ein paar umgekippte Bäume getragen hatte, war ich wieder auf meinem Ursprungsweg und völlig eingesaut… Gut, nochmals hoch nach Arni und diesmal erwischte ich dann den richtigen Abzweiger und konnte nochmals eine schöne Abfahrt geniessen. Schön wars!

Abgeräumt…

January 8th, 2012

Dieses Wochenende haben wir unsere alten Fitness-Geräte (Kettler Racer & Crosstrainer) auseinander genommen. Phu, das war ganz schön anstrengend und hat uns Schweiss und auch den einen oder anderen Bluttropfen gekostet. Aber wir haben es geschafft und alle Einzelteile in Kisten abgefüllt, so dass wir diese zur Ensorgung bringen können. Jetzt hat es wieder Platz in unserem “Fitnesszimmer” und wer weiss, wie dieser ev. bald belegt wird… :-)

Heute morgen stand ein langer Lauf auf dem Programm. Da ich die letzten zwei Tage nichts mehr gemacht hatte und entsprechend ausgeruht war, ging es mir unterwegs sehr gut. Da konnten mich auch die paar Regentropfen nicht mehr aufhalten.

Gut gewählt…

January 5th, 2012

Heute fegte der Sturm “Andrea” über unsere Region. Als ich von der Arbeit nach Hause fuhr, kam ich sogar in ein Schneegestöber und sah kaum mehr aus dem Auto. Ich stellte mich bereits darauf ein, dass ich heute, anstatt zu laufen, nochmals auf die Rolle gehe. Als jedoch alle Katzen gefüttert waren und ich auf dem Sitzplatz die Sturmspuren beseitigt hatte, merkte ich, dass es nicht mehr regnete und auch praktisch windstill war.

Ich musste nicht lange überlegen und schon stand ich umgezogen in den Laufklamotten und startete meine Laufrunde. Ich hatte wirklich Glück und ein gutes Zeitfenster erwischt, denn unterwegs regnete es keinen Tropfen und auch der Wind war nicht zu spüren. Gut so – schön wars!

Rollentraining…

January 4th, 2012

Heute hätte ich mich wieder einmal über eine Fahrt auf dem Bike, draussen in der Natur, gefreut. Das Wetter  war jedoch wenig einladend und so erledigte ich eben einige Sachen, die schon länger liegen geblieben waren und setzte mich später noch auf die Rolle. Das Training auf der neuen Rolle ist grundsätzlich ganz “angenehm”, sitze ich dabei doch auf meinem alten Renner und da stimmt meine Sitz-Position um einiges besser als auf dem alten Kettler.

Sobald ich allerdings auf der grossen Scheibe und somit mit Kraft fahre, knarrt es, als wenn das Rad nicht gut genug befestigt wäre. Diese Knarrerei ist etwas störend und muss deshalb bald möglichst behoben werden. Da wir die Rolle zu Zweit und mit zwei unterschiedlichen Rädern nutzen, muss ich mein Rad ja immer wieder demontieren und wieder neu montieren… trotzdem verschwindet das Knarren nicht… :-(

Jetzt gehts los…

January 3rd, 2012

Mein Trainingbegleiter, der Garmin Forerunner 405, hatte ja bei meinem Sturz 2009 in Österreich arg gelitten. Der Touchring war ziemlich abgeschliffen - trotzdem funktionierte Garmin noch. Es gab also keinen Grund ihn auszumustern, nur weil er etwas “angefressen” aussah. Vor Weihnachten war ich allerdings einmal auf einer Regen-Laufrunde. Nein, es hatte nicht geregnet – es hatte geschüttet und zwar nur einmal, sondern die ganze Zeit! Nach etwas mehr als einer Stunde war ich durch und durch nass und schlotterte vor mich hin. Nach etwa 3/4 Stunde pipste Garmin nur noch und liess sich nicht mehr bedienen. Wieder zu Hause, war er dann tatsächlich mit Wasser gefüllt und die Anzeige kaum mehr zu lesen. Hm, so konnte das ja nicht weitergehen. Also bestellte ich einen neuen und dieser lag dann heute bereits in der Post. Das Sportjahr 2012 kann also starten!

Da ich heute und morgen noch frei habe, ging es nach dem Mittag – bei Sonnenschein (wusste schon gar nicht mehr wie sich das anfühlt…) und angenehmen Temperaturen – auf eine Laufrunde. runningCOACH verordnete mir einen schnelleren Lauf. Schneller heisst bei meinen Verhältnissen, in etwa die Geschwindigkeit, die ich am Silvesterlauf gesprungen bin. Nach einem 20-minütigen Einlaufen und 2 Steigerungsläufen, war das Ziel, dass ich 15 Minuten bei ca. 5.54/km durchziehe. Garmin zeigte für diesen Teil 5.30/km an – gut so. Anschliessend noch 15-20 Minuten auslaufen und fertig war die heutige Einheit. Ja, das fängt doch schon ganz gut an.

Ich muss allerdings zugeben, dass ich meine Grundeinstellungen beim runningCOACH etwas nach unten anpassen musste. Die Trainingsanforderungen waren zu hart und vor allem die langen Einheiten viel zu lange für mich. Als ich am 24. Dezember nach knapp 2 Stunden Lauftraining fertig war (und zwar so richtig fertig – ich brauchte viel zu lange, bis ich mich wieder erholt hatte), musste ich mir eingestehen, dass ich für solch lange Einheiten nicht gebaut bin und mir das auch keinen Spass mehr macht. Und so kam es, dass ich die Einstellungen im runningCOACH etwas “frisierte” bzw. das Ziel “Wettkämpfe” durch “Fitness” ersetzte und schon waren die Vorgaben auf einem Level, der mir eher entspricht. Ich bin überzeugt, dass ich auch mit diesem leichteren Plan, mein Ziel (den Bremgarten-Reusslauf Ende Februar 2012 unter einer Stunde zu laufen), trotzdem erreichen kann.

Statistik 2011…

January 1st, 2012

Bevor das neue Jahr sportlich eingeleutet wird, muss das alte “sauber” abgeschlossen werden. In meinem Fall heisst das, dass ich noch meine Statistik vom Jahr 2011 nachliefern möchte. Insgesamt bin ich ganz zufrieden wie das Jahr gelaufen ist, auch wenn ich im Dezember aus verschiedenen Gründen nicht mehr so viel machen konnte (insbesondere mit dem Bike), wie ich gerne gemacht hätte.

Trotzdem bin ich froh und dankbar, dass ich ein weiteres Jahr unfallfrei über die Runden gebracht habe und viele schöne sportliche Stunden erleben konnte.

Es guets Neus!

January 1st, 2012

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs es guets Neus!

Ich hoffe, dass alle gut im neuen Jahr angekommen sind und wünsche Euch für das Jahr 2012 Ausdauer, Befriedigung, Coolness, Durchhaltewillen, Energie, Freulichkeit, Glück, Hoffnung, Ideen, Jubel, Kraft, Leidenschaft, Musse, Natürlichkeit, Offenheit, Power, Qualität, Ruhe, Sonne, Tempo, Unfallfreiheit, Vergnügen, Wonne und Zufriedenheit!

December 23rd, 2011

Trainingsplan…

December 18th, 2011

Am Silvesterlauf hat mich das Lauffieber wieder etwas gepackt. So sehr, dass ich mich bereits für den nächsten Lauf – diesmal am Bremgarten-Reusslauf im Februar 2012 – angemeldet habe. Damit das Training etwas strukturierter wird, habe ich mir beim runningCOACH einen Probe-Trainingsplan für einen Monat erstellen lassen. Nach dem Wettkampf am letzten Sonntag war natürlich eine Pause angesagt und so musste ich erst am Donnerstag wieder auf die Piste.

Selbstverständlich schaffte ich es nicht, mich bis dahin ruhig zu halten. Am Montag machte ich deshalb eine lockere Einheit auf der Rolle und am Mittwoch eine etwas weniger lockere… ich war ganze 3 Stunden auf der Rolle und habe mir dabei die Bundesratswahlen angeschaut. Naja, es gibt spannenderes, aber auf jeden Fall habe ich diese Zeit gut überstanden, was auf meinem alten Tschalpi nicht so gut gegangen wäre. Am Donnerstag machte ich mich dann auf die erste Laufrunde nach Plan. Ja, wäre es nicht so kalt gewesen, wäre das ganz angenehm gewesen. Sogar die 5 Steigerungsläufe am Schluss des Trainings überstand ich problemlos.

Beim gestrigen nass-kalten Wetter zog es mich gar nicht auf das Bike, um mit dem VMCU eine Runde zu drehen. Deshalb ging ich erneut auf die Rolle. Heute stand das nächste Lauftraining an – nüchtern… supi… Geplant waren 90 Minuten mit sehr tiefem Puls und zum Schluss wiederum ein paar Steigerungsläufe. Hm, ich schaffte es nicht wirklich mit soo tiefem Puls und so langsam zu laufen und unterschätzte die Stecke etwas. So kam ich dann doch ziemlich kaputt zu Hause an und war froh, als ich nach der erfrischenden Dusche endlich etwas essen konnte.