Dénia – Tag 6

May 14th, 2012

Bereits stand die letzte Tour auf dem Programm. Die 3. Gruppe war heute nicht dabei, diese wollten eine kurze Runde mit Halt in einer Pizzeria machen. Und so schrumpfte unsere Gruppe auf eine überschauliche Grösse, da sich der eine oder andere der 3. Gruppe anschloss.

Etwas Wehmut bzw. Abschiedsschmerz war schon dabei, als ich zusammen mit unserer Gruppe losfuhr… Wie immer fuhr Burki in angenehmem Tempo los und nach einem moderaten Aufstieg wartete noch das “Dessert” auf uns. Puah, das waren richtige Rampen mit bis zu 16%! Natürlich war ich nicht so schnell wie die anderen und trotzdem lief es mir gut. Am ersten Berg begleitete mich Thomas und an den Rampen Evelyne. Wir unterhielten uns offenbar gut, so dass ich ganz erstaunt war, als wir bereits oben waren. Hier erwarteten uns ein letztes Mal die feinen Sandwiches von Margrit und natürlich die Gruppe 1. Für einmal sogar an einem liebevoll gedeckten Tisch. Schön!

Heute lies ich mich auf der Abfahrt nicht abschütteln. Ich strampelte so hart wie es nur ging und konnte so immer mithalten. So cool, das hat richtig Spass gemacht und war ein gelungener Abschluss! Zum Schluss trafen wir uns zusammen mit der ersten Gruppe nochmals bei Burki in seiner Finca, um die letzte Tour ausklingen zu lassen. Geschlossen und in einer Zweierreihe fuhren wir dann die letzten 6 Kilometer zurück zum Hotel. Vor dem Nachtessen stiessen wir beim Abschlussapéro auf diese schöne und gelungene Woche an.

Wie bereits erwähnt, war dieses Trainingslager organisatorisch, wettermässig, verkehrsmässig (sehr, sehr wenig Verkehr und gute Strassen) und überhaupt ein voller Erfolg! Mit den ca. 620 gefahrenen Kilometern konnte ich auch meine bis dahin eher magere Statistik etwas aufbessern und bin damit sehr zufrieden. Schön auch, dass alle gesund und munter wieder zurück sind und wir von Zwischenfällen verschont geblieben sind. Nochmals vielen Dank an alle, die zu diesem schönen Trainingslager beigetragen haben!

Dénia – Tag 5…

May 14th, 2012

Heute stand die Königsetappe auf dem Programm. Natürlich zog ich dafür meine neuen Schuhe an und merkte schon bald, dass ich in diesen viel wohler war – es war schlicht eine andere Welt! (Über-)Motiviert fuhr ich los. Auch heute stand ein Aufstieg auf dem Programm. Beflügelt von meinen neuen Schuhen, rollte es für mich gut. Oben angekommen, wartete in einem Restaurant bereits ein Teller Spaghetti auf uns. Ich hatte mich wohl wieder etwas übernommen und brachte nicht einmal den halben Teller runter. Wir sassen kaum wieder auf dem Rad, als ich merkte, dass ich komplett leere Beine hatte – da halfen auch die guten Schuhe nicht weiter… :-( Schon bald hatte ich auf der Abfahrt den Anschluss an die Gruppe verloren und konnte und wollte nicht mehr kämpfen. Als dann Burki an einer Kreuzung auf mich wartete, schlug ich vor, auf die 3. Gruppe zu warten und mit ihnen zurückzufahren.

Auch Sepp ging es nicht mehr gut (immerhin hatten wir inzwischen über 30 Grad) und so warteten wir gemeinsam auf die anderen und fuhren dann mit Nicole, Silvia und Uli in gemächlicherem Tempo zurück. Bevor es jedoch ins Hotel ging, machten wir nochmals einen Halt in “unserem” Café am Meer, bevor wir dann von Guido zurück zum Hotel geführt wurden. Nach dem Duschen war ich für nichts mehr zu gebrauchen, ich war zu kaputt. Trotzdem lief ich nochmals in den Laden unweit vom Hotel, um uns nochmals mit Wasser einzudecken. Ich brauchte Flüssigkeit… viel Flüssigkeit, um wieder in die Gänge zu kommen.

Dénia – Tag 4…

May 14th, 2012

Heute war ein Ruhetag angesagt. Natürlich konnten die meisten nicht auf eine kleine Ausfahrt verzichten und so schloss auch ich mich – trotz Müdigkeit, Sitzbeschwerden und Schuhproblemen – einer gemütlichen Regenerations-Runde an. Es bildeten sich zwei Gruppen. Die restlichen Leute zogen es vor, nach Dénia zum Shoppen zu gehen. Ich schloss mich der langsameren Gruppe an und fuhr zusammen mit Hans Peter, Nicole, Silvia und Sepp über den “Elefantenrüssel” ans Meer nach Xàbia. Es sollte sich lohnen, denn hier genossen wir in einem Café mit wunderschöner Sicht auf das Meer die Sonne und natürlich genügend Flüssigkeit.

Wieder zurück im Hotel, zog es mich nach dem Duschen und Waschen nach Dénia in den Radshop. Silvia wollte mich begleiten. Wir waren etwas unschlüssig, ob wir dazu das Rad nehmen sollten, den Bus oder zu Fuss die 4 Kilometer zurücklegen wollten. Letztendlich entschieden wir uns für den Bus. Wir warteten eine halbe Stunde an der Haltestelle… inzwischen hatte sich auch noch Nicole eingefunden und als wir nicht mehr daran glaubten, dass überhaupt einmal ein Bus kommen würde, zogen wir zu Fuss los. Wie auf dem Rad verlor ich schon bald den Anschluss. Ich war müde und es war so heiss, dass ich gemütlich laufen wollte und deshalb etwa 100 Meter hinter den beiden Frauen trottete. Plötzlich sah ich sie nicht mehr und dachte schon, dass sie wohl noch einen Zacken zugelegt hätten… Stattdessen warteten sie hinter einer Mauer und erschreckten mich zu tode. Das war lustig. :-)

Im Radshop angekommen, erklärten wir dem Verkäufer, was ich für Schuhe suchte und er zog etwa 3 Schachteln raus und meinte danach, dass er nicht mehr Auswahl in meiner Grösse und mit SPD-Vorrichtung habe. Bei diesen 3 Schuhen war aber keiner dabei, der so richtig passen wollte. So setzte sich Silvia auch einen Stuhl und fing an in den diversen Schachteln zu graben. Und siehe da, es hatte noch viel mehr Schuhe. Jeden probierte ich und als ich damit im Laden herumlief, kam auch schon bald die “Chefin” und meinte ich solle dies doch unterlassen. Hä?! Normalerweise hätte ich in so einer Situation den Laden verlassen. Meine Not war aber zu gross, so dass ich diese Mahnung an mir vorbei ziehen liess und nach etwa einer Stunde – dank Silvia – den richtigen Schuh gefunden hatte.

Wir machten uns wenig Hoffnung, dass wir für den Heimweg den Bus würden nehmen können und liefen schon mal los. Wir kamen im Hotel an, ohne dass wir auf unserer Seite je einen Bus gesehen hätten… Naja… Ich war so verschwitzt, dass ich gleich nochmals unter die Dusche musste, bevor wir dann gerade noch rechtzeitig beim Nachtessen aufkreuzten.

Dénia – Tag 3

May 14th, 2012

Auch am Mittwoch freute ich mich auf die Tour, auch wenn sich inzwischen neben den Problemen mit den Schuhen, Sitzbeschwerden bemerkbar machten. Diese sollten mir diesen Tag noch ziemlich schwer machen. Trotzdem ging es voller Elan an den Treffpunkt und nach den üblichen Scherzen mit den anderen fuhren wir los. Heute schloss sich Hermi, der nicht in unserem Hotel untergebracht war, unserer Gruppe an. Nach dem Einfahren stand ein schöner, aber langer Aufstieg an. Oben angekommen, wurden wir erneut mit Sandwiches von Margrit verwöhnt. Anschliessend ging es auf einer super holprigen Strasse hinunter. Den Anschluss an die Gruppe hatte ich da natürlich schon lange verpasst, dafür hatte ich etwas mehr Zeit, um die schöne Aussicht zu geniessen. ;-)

Als wir am Meer angekommen waren, versprach man mir, dass es nun nur noch flach zurück gehen würde. Naja, kaum gesagt, stand schon wieder ein Berg vor uns. Ich war völlig am Anschlag, liess mich aber nicht stressen und fuhr langsam hoch. Die anschliessende Abfahrt konnte ich nicht mehr geniessen – ich war zu erschöpft. So kaputt, dass mich Christoph und Burki immer wieder stossten, um es überhaupt wieder einmal zurück zu schaffen. Plötzlich hielt Burki an und bot uns eine Erfrischung bei ihm im Hotel an. Zu viert machten wir uns auf den Weg, der Rest der Gruppe fuhr direkt zurück nach Dénia. Leider sagte Burki uns nicht, dass die Kurve zu ihm ein massiver Umweg war… Dafür wurden wir dann mit einer Beinmassage (auf einem Schüttelgerät) verwöhnt, so dass die Beine wieder locker genug waren, um auch noch die letzten 6 Kilometer noch unter die Räder zu nehmen.

Dénia – Tag 2

May 14th, 2012

Obwohl ich schlecht geschlafen hatte, fühlte ich mich am Dienstag gut. Burki fuhr heute – wie gewünscht – etwas gemächlicher, so dass sich alle gut einfahren und richtig warm werden konnten. Als wir an den ersten Berg kamen und Burki frei Fahrt gab, fuhr ich im Übermut vor der Gruppe und witzelte, dass ich ihnen Windschatten spenden würde. Als sich ein fremder Fahrer in höherem Tempo näherte, hängte ich mich ihm frech an und so liessen wir die Gruppe bald hinter uns. Langsam wurde es mich unheimlich und so bedankte ich mich für den Lift und wollte ihn ziehen lassen.

Der Franzose fühlte sich aber offensichtlich nicht gestört, fuhr neben mir her und so unterhielten wir uns ein bisschen auf Deutsch und Englisch. Inzwischen war die Gruppe wieder aufgerückt und überholte uns und wir hängten uns wieder hinten dran. Da ich aber inzwischen wusste wie stark unsere Frauen zusammen mit Christoph waren, liess ich sie nach einer Weile ziehen und fuhr zusammen mit Ralf weiter. Er wunderte sich etwas und fragte nach, was denn mein Puls zu meinem Tempo sage… naja, der war schon etwas hoch, aber ich liess mich nicht beirren und fuhr so weiter. Ich sollte es noch bereuen, denn auf uns warteten noch happige Rampen…

Oben angekommen trafen wir erneut auf die anderen zwei Gruppen und genossen heute die von Margrit zubereiteten Sandwiches. Plötzlich kam ein Engländer mit dem Auto angefahren und gab uns zu verstehen, dass er ein Problem mit seinem Wagen hat und den “TCS” anrufen möchte. Leider gab es hier jedoch keinen Empfang und so half es auch nichts, dass Emilio für ihn den Anruf auf Spanisch übernehmen wollte.

Erneut wartete eine lange Abfahrt auf uns. Wie schon am Vortag hatte ich nach dem Mittag massiv Probleme mit meinen Schuhen und so kämpfte ich mich leidend zurück. Ich erinnerte mich daran, dass Margrit uns auf dem Weg vom Flughafen in Dénia ein Radgeschäft gezeigt hatte und so schmiedete ich langsam Pläne, dort irendwann diese Woche vorbei zu schauen. Bevor es zum Hotel ging, erfrischten wir uns aber noch zusammen mit den anderen Gruppen in einem Café am Strand.

Dénia – Tag 1…

May 14th, 2012

Nach einer unruhigen Nacht und einem reichhaltigen Frühstück ging es auf die 1. Tour. Wir waren eine gemischte Gruppe und zusammen mit mir 3 Frauen. Nein, das beruhigte nicht wirklich, denn die anderen zwei Frauen – Evelyne und Ursi – waren sehr stark! ABER die ganze Gruppe schaute gut zu mir und gestand mir auch immer den Platz direkt hinter Burki ein. Es ging – wie bereits im Bericht von gestern erwähnt – los wie die Feuerwehr. Ich war nervös und fand meinen Rhythmus lange nicht. Kam dazu, dass ich mich vor lauter “lah mi au mit” laufend verschaltete. Supi…

In Orba trafen wir zum ersten Mal auf den Begleitbus sowie die 3. Gruppe, bevor es dann an den Aufstieg nach Castell de Castells ging. Hier gab es zusammen mit den anderen beiden Gruppen das Mittagessen in einem Restaurant, so dass ich mich vor der bevorstehenden langen Abfahrt erholen konnte. In der Abfahrt verliess mich immer wieder der Mut, um es so richtig krachen zu lassen und so wurde ich immer wieder leicht abgehängt und kämpfte mich dann alleine im Wind wieder an die Gruppe heran. Nach dem Mittag wurden meine zu kleinen Radschuhe immer unbequemer, es sollte noch ein paar Touren dauern, bis diesem Übel Abhilfe geschaffen wurde…

Wir wollten bereits wieder losfahren, als Sepp merkte, dass er einen Platten hatte. Dieser wurde rasche behoben und so ging die Rückfahrt erneut über Orba und anschliessend Sagra zu Burki ins Hotel. Hier konnten wir uns erfrischen und die schöne Hotelanlage mit den vielen Tieren (30 Pferden & 3 Fohlen, 2 Hunden, 1 Katze und einem Papagei) bestaunen, bevor es dann noch die letzten 6 Kilometer zurück zu unserem Hotel ging. Nach dem Duschen und Wäsche waschen war Erholung angesagt und so setzte ich mich auf den Balkon und genoss die Ruhe. Bis zum Nachtessen um 20.00 Uhr ging es noch eine Weile und so lief ich in einen nahe gelegenen Masymas und kaufte Wasser für auf das Zimmer und etwas zum Naschen (jaja, das muss auch sein). Unterwegs traf ich auf Evelyne, Christoph und Pascal und so machten wir den Laden gemeinsam “unsicher”. Schön wars!

Trainingslager in Dénia…

May 13th, 2012

Es ist schon wieder vorbei… das Trainingslager… LEIDER…! Ich kann es vorweg nehmen: es war SPITZE! Aber nun alles schön der Reihe nach.

Das erste Mal und (hoffentlich nicht zum letzten Mal) sind wir mit Rad Reisen Kunz nach Dénia ins Trainingslager geflogen. Ebenfalls eine Premiere war, dass wir erst am Sonntag, anstatt bereits am Samstag, angereist waren. Kaum am Boden wurden wir von Margrit in Empfang genommen, die uns während der Fahrt im Bus von Alicante nach Dénia, Details zum bevorstehenden Aufenthalt mit auf den Weg gab. Im Hotel angekommen, begrüssten wir Hans-Peter (Organisator) und Thomas (Helfer), bezogen wir unsere Zimmer und konnten anschliessend unsere Mieträder entgegen nehmen und einstellen. Bereits wenig später trafen wir uns zum Eröffnungsapéro auf der Terrasse des Hotels, wo uns die Organisatoren und Betreuer sowie der Ablauf der einzelnen Tage vorgestellt wurden.

Nach einem feinen Nachtessen (jeweils ein 4-Gänger mit 2 Vorspeisen, Hauptspeise und Dessert) und einer unruhigen Nacht freute ich mich auf unsere erste Fahrt. Aufgrund der Anzahl Teilnehmer konnten wir uns einer von 3 Gruppen anschliessen. Die 1. Gruppe wurde von Hans Peter, die 2. von Burki und die 3. von Nicole bzw. Guido geleitet. Ich selbst schloss mich der mittleren Gruppe an, war aber ziemlich nervös, da bei uns doch ein paar starke FahrerInnen dabei waren. Burki, unser Tourenleiter, ging auch gleich ab wie eine Rakete und schon bald mussten wir ihn etwas bremsen, da wir uns nicht schon auf der ersten Fahrt kaputt fahren wollten. Er passte sein Tempo auch gleich an uns so fuhren wir geschlossen weiter und trafen beim Mittagshalt auf die anderen zwei Gruppen.

Ohne auf die Details der einzelnen Tage einzugehen (das liefere ich später nach), möchte ich erwähnen, dass Hans Peter die Touren der 3 Gruppen so geplant hatte, dass wir uns alle zum Mittagessen und zwischendurch auf den Begleitbus – mit Fritz am Steuer und Margrit als Betreuerin - trafen, an welchem wir uns eine Zwischenverpflegung gönnen und die Bidons auffüllen konnten. Damit wir unsere Depots jeweils auffüllen konnten, rüstete unsere gute Seele, Margrit, Orangen, besorgte Kuchen und Getränke, so dass keine Wünsche offen blieben. An Tagen, wo wir den Mittagshalt nicht in einem Restaurant machten, bereitete Margrit Sandwiches vor, so dass wir an einem schönen Ort – meistens auf einem Pass – ein Picknick machen konnten.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Hans Peter von Rad Reisen Kunz für die wirklich gute und professionelle Organisation, Margrit unserer guten Seele für die einmalige Betreuung, Fritz dem Fahrer des Begleitbusses und Thomas für seine Unterstützung in unserer Gruppe und natürlich unserem Tourenleiter, Burki, für die gut geführten Touren, ganz HERZLICH BEDANKEN!!! Es war sehr, sehr schön! Ebenfalls möchte ich mich bei allen Teilnehmern - die meisten vom VMCU und den übrigen Beteiligten (Nicole & Guido, Ursi & Stef, Armando & Margit) bedanken, die wesentlich zum guten Gelingen beigetragen haben, insbesondere durch die gute Stimmung, die spendierten Apéros, Mittagessen und Erfrischungs-Runden. Last but not least: Danke an Petrus, der uns die ganze Woche über schönes und warmes Wetter beschert hat – er MUSS ein Radfahrer sein! :-)

April 2012…

May 2nd, 2012

Naja, der Monat April wird bei mir wohl nicht als aktivster Monat in die Geschichte eingehen. Aber immerhin…

Über 8 Berge…

May 2nd, 2012

Die letzten zwei Tage habe ich nichts gemacht und so hatte ich heute genug Saft, um wieder etwas “Gröberes” zu unternehmen. Eigentlich wollte ich mit der Buchenegg und dem Albis starten, doch es kam ganz anders. Kaum aus dem Haus, zeigten sich dicke Regenwolken in Richtung Zürich. So fuhr ich eben nach dem Litzi-Berg nach Bonstetten und von dort aus nicht wie geplant weiter hoch, sondern ich hielt mich links und fuhr nach Wettswil. Vorsichtig (die Strasse war etwas nass) fuhr ich hinunter nach Landikon und dann gleich weiter nach Birmensdorf und Urdorf. Hier entschied ich mich nach Rudolfstetten hinaufzufahren. Oben angekommen zeigten sich Richtung Zug wieder dicke Wolken und so fuhr ich eben via Bellikon nach Baden und von dorf aus weiter über Schneisingen. Kurz vor Dielsdorf zog es mich den Regensberger hinauf, um auf der anderen Seite gleich wieder hinunter nach Otelfingen zu fahren.

Über Buchs ging es weiter nach Dällikon und da stand der Weininger im Weg. Also auch hier noch hoch und auf der anderen Seite hinunter und weiter nach Schlieren. Hier brauchte ich eine Pause und setzte mich deshalb in ein Café und genoss eine Cola und einen Cappuccino (jaja, ohne Nussgipfel oder dergleichen… richtig ungewohnt…). Diesen Halt brauchte ich auch, um mich wieder etwas aufzuwärmen, denn auch heute fegte der Wind über die Piste und für einmal war der nicht wirklich warm. Frisch gestärkt ging es weiter – den Schlieremer Wald hoch. In Uitikon angekommen, fuhr ich durch das Reppischtal bis nach Aeugst und dort den Müliberg hoch. Hätte ich nicht noch einen Termin gehabt, hätte ich wohl noch ein paar Hügel mehr mitgenommen. So begnügte ich mich aber damit, über Affoltern a/A nach Hedingen und von dort aus den Litzi-Berg hoch zu fahren und nach Hause zu steuern.

Insgesamt kamen so aber doch 8 “Berge” mit ca. 100 km und ca. 1’300 hm zusammen. Es lief mir gut und so waren die Berge heute kein Kampf für mich. Kam hinzu, dass ich alleine unterwegs war und mein Tempo selbst bestimmen konnte und so fiel es auch nicht auf, wenn ich nicht so schnell unterwegs war. Im Gegenteil, am Regensberger habe ich es doch tatsächlich geschafft, einen anderen Rennradfahrer zu überholen. :-) Und für einmal hatte dieser keinen Motor an seinem Rad. Schön wars! Das Trainingslager kann kommen – ich bin bereit und freue mich darau!

Alleingang…

April 29th, 2012

Der Donnerstagabend war so schön, dass ich mich anstatt auf die Rolle, auf das Rennrad setzte und noch eine Feierabendrunde einschob. Bei viel Gegenwind ging es nach Cham, über Sins, Muri, Bünzen, Unterlunkofen und Arni wieder zurück. Schön wars!

Für gestern hatte der VMCU die Nove-Colli-Tour auf dem Programm. Da ich zuwenig Kilometer in den Beinen und noch etwas Atemprobleme (verklemmter Wirbel) habe, entschied ich mich für einen Alleingang bzw. -fahrt. So fuhr ich ca. um 10.00 Uhr los und zog nach Aegeri. Der Gegenwind war so hart, dass ich entlang des Aegerisees – trotz Anstrengung – kaum mehr als 15 km/h fahren konnte. Das konnte ja noch heiter werden… Ganz so schlimm war es dann allerdings nicht. Den Steinerberg hinunter musste ich zusehen, dass es mich von der Strasse wehte, so stark waren die zeitweisen Böen. In Goldau machte ich in meinem Lieblings-Cafe halt und genehmigte mir eine Cola. Mit Rückenwind ging es dann dem Zugersee entlang nach Zug und von dort wieder hinauf. Am Kreisel bog ich links weg und fuhr hinunter nach Baar. Da ich noch nicht genug Kilometer gefahren war, fuhr ich wieder nach Zug und von dort – wie schon am Donnerstag – nach Sins, Muri, Bünzen und dann hinunter nach Unterlunkofen. Um nochmals ein paar Höhenmeter zu sammeln fuhr ich zum Abschluss noch hinauf nach Arni und dann nach Hause. Schön wars! Garmin zeigte 110 km und knapp 1’000 hm. Die Sonne gab auch alles, so dass ich mir auf dieser Tour die Arme tüchtig verbrannt habe. Supi !

Am Abend waren wir vom VMCU noch bei Jürg zu Wurst und Brot eingeladen, um die Entnahme seines Gipses zu feiern. Nun muss “nur” noch das Material raus und dann sitzt Jürg schon bald wieder auf dem Renner und fährt uns um die Ohren! Nochmals gute Besserung und vielen Dank für den schönen Abend – hat Spass gemacht!

Heute stand seit Langem wieder einmal eine Easytour auf dem Programm. Eigentlich hätte das eine easy Frauenfahrt werden sollen. Gabi und Silvia entschieden sich jedoch zu Hause zu bleiben und so fuhren Christine und ich die Easytour eben alleine. Erneut im Gegenwind fuhren wir gemütlich an den Türlersee und von da aus weiter nach Hausen a/A. Unterwegs hatten wir viel zu diskutieren und so fuhr es dann doch fast von alleine. An der Hauptstrasse Richtung Sihlbrugg bogen wir nach rechts ab und fuhren über Kappel nach Affoltern a/A. Bei einem feinen Cappuccino (vielen Dank, Christine), erholten wir uns, um anschliessend über Hedingen, Bonstetten, Wettswil nach Birmensdorf zu fahren. Hier trennten sich unsere Wege wieder. Schön wars! Garmin zeigte 68 km.