Das wird wohl nix…

July 24th, 2010

Nach der sehr heissen Sommerphase, sind vorerst die schönen und sonnigen Tage vorbei und der Regen sowie kühlere Temperaturen bestimmen das Wetter. Das wirbelt natürlich meine sportlichen Aktivitäten etwas durcheinander, gibt mir aber die Möglichkeit, die Zeit anders zu gestalten und trotzdem zu geniessen.

Die morgendlichen Läufe sind - mit einer Pause mitte Woche - immer noch im Programm, dafür musste diese Woche das erste Mal wieder die Rolle für eine Fahrt hinhalten. Am Dienstag konnte ich meine Runde nochmals in der heissen und schwülen Luft abspuhlen, am Donnerstag war dann aber leider fertig lustig. Ich stieg etwas unmotiviert auf mein Standvelo und musste mich zuerst wieder an das andere Fahrgefühl gewöhnen. Natürlich hat darauf der Fahrtwind gefehlt und da es noch sehr schwül war, bin ich fast ausgelaufen darauf. Gut getan hat es aber trotzdem.

Eigentlich hoffte ich darauf, dass sich heute nochmals die Sonne zeigt… wenn ich aber aus dem Fenster schaue… sieht es gar nicht danach aus und so muss ich wohl nochmals mit dem Hometrainer Vorlieb nehmen, kann dafür entspannt das Zeitfahren an der Tour de France mitverfolgen. Na ja, gar nicht so übel.

Morgen steht dafür etwas Spezielles auf dem Programm. Mit dem VMCU werden wir in der Forch während dem Ironman in Zürich als Helfer einen Radstreckenabschnitt absichern. Ich bin gespannt und hoffe auf einen trockenen und kurzweiligen Sonntag, an welchem wir viele Sportler in Action erleben können. Ich freue mich darauf!

Von verschiedenen Leuten werde ich immer wieder darauf angesprochen, wie es denn um meine Marathon-Vorbereitung steht. Als ich vierzig wurde, hatte ich ja an dieser Stelle angekündigt mit 42 die 42 km laufen zu wollen. Nun ja, alle die hier das letzte Jahr mitverfolgt haben, wissen, dass ich nach meinem heftigen Sturz mit dem Renner im August 2009 und den dabei erlittenen Kopfverletzungen lange mit meiner Gesundheit bzw. Genesung kämpfte und deshalb alle sportlichen Ziele auf unbestimmte Zeit verschieben musste. Im Klartext heisst das, dass ein Marathon zum jetzigen Zeitpunkt nicht nur unvernünftig, sondern auch völlig unrealistisch wäre.

Auch wenn ich hier inzwischen wieder freudig von meinen sportlichen Aktivitäten berichte, darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich das alles noch auf sehr tiefem Niveau abspielt und ich noch nicht annähernd in der letztjährigen Form bin. ABER, aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Ich möchte mich zwar noch nicht auf einen neuen Termin festlegen, habe dieses “Projekt” aber trotzdem noch nicht begraben und arbeite daran, dass ich mir diesen Traum irgendwann einmal erfüllen kann. Schliesslich wäre ich - nach einem kürzlich veröffentlichten Bericht in einem Läuferheft - mit fünfzig als Marathon-Neuling in bester Gesellschaft. ;-)

Schön…

July 18th, 2010

Auch diese Woche wurden wir wieder mit sehr schönem Wetter und (zu) heissen Temperaturen verwöhnt und so konnte ich doch einiges machen. Um jedoch nicht zuviel zu sporteln, liess ich den morgendlichen Lauf gleich zwei Mal sausen, schaffte es dafür 4x auf das Rennrad und das macht mir bei diesen Temperaturen deutlich mehr Spass. Wenn bereits morgens um 5.00 Uhr das Termometer 20 Grad anzeigt, ist das doch ziemlich happig. Dafür ist jetzt schon deutlich zu erkennen, dass die Tage wieder kürzer werden. Da muss wohl ab nächster Woche das Leuchtgilett wieder mit auf den Weg und vermutlich 1-2 Wochen später sogar wieder eine Lampe. Schade, mir gefällt es, wenn es von früh morgens bis abends spät hell ist.

Das gestrige Gewitter sorgte dafür, dass heute morgen die Temperaturen wieder auf einem normalen Niveau war (ich fröstelte seit langem wieder einmal) und so traf ich mich wieder mit meinen Velogspändli vom VMCU zu einer Easy-Tour. Mit dabei war nach einem längerem Unterbruch auch Silvia, was mich sehr gefreut hat, da sie in letzter mit einigen Problemen zu kämpfen hatte und so ihren Rhythmus noch nicht finden konnte. Ebenfalls dabei war Uli, die vor allem am Berg immer stärker fährt und heute eine ganz spezielle Premiere “feiern” konnte - sie hatte nämlich ihren ersten Plattfuss, welcher von unseren hilfsbereiten Herren im Nu wieder repariert worden ist. Die Fahrt ging heute gemütlich über Neuenhof, Baden nach Bachs und via Dielsdorf, Regensdorf und Winniger zurück nach Urdorf. Beat, welcher diese schöne Tour geleitet hatte, war am Ende mit seiner Führungsarbeit gar nicht zufrieden und lud uns deshalb auf eine Runde ein. Vielen Dank, Beat, wäre aber nicht nötig gewesen - Du hast Deine Sache gut gemacht!

Am Freitag stand noch ein Besuch beim Tierarzt an - nein, nicht mit unserer Katze, sondern mit einer Gastkatze, welche seit unserer Ferienrückkehr bei uns gefüttert wird. Nachdem dieser ausgehungerte Kater bereits einige Male bei uns vorbei gelaufen und gierig ins Wohnzimmer geschaut hatte, konnten wir nicht mehr anders, als ihm auch ein Töpfchen mit Futter hinzustellen. Beim ersten Mal kam er ganz zaghaft und immer bereit, sofort die Flucht ergreifen zu können. Er frass dabei so hastig, dass er eine riesen Sauerei hinterliess. :-) Bereits am zweiten Tag, lies er sich problemlos streicheln, frass aber immer noch, als wenn er bereits einen Monat nichts mehr bekommen hätte. Mit seinem verschlagenen Gesicht sah er nicht wirklich gesund aus und so entschieden wir uns, mit ihm zum Tierarzt zu gehen. Das fand er überhaupt nicht lustig und so brauchte ich 3 Versuche, bis ich ihn endlich in der Katzenkiste hatte. Das gefiehl im noch viel weniger und wütete darin wie ein Satan. Zum Glück beruhigte er sich mit der Zeit wieder und so war er dann beim Untersuch wieder der “Alte” und absolut friedlich. Zum Glück ist er kerngesund und muss nur noch kastriert werden. Ich bin froh, dass er trotz diesem Schreck immer noch täglich bei uns vorbei kommt. Er ist richtig verschmusst und ich habe ihn schon fest in mein Herz eingeschlossen.

Heisse Woche…

July 11th, 2010

Diese Woche war sehr heiss und deshalb musste ich meine Kräfte gut einteilen. So habe ich, auch um genügend Schlaf zu bekommen, am Mittwochmorgen die Laufrunde weggelassen. Dafür bin ich am Dienstag- und Donnerstagabend noch auf eine Feierabendrunde mit dem Renner. Eigentlich wollte ich da nur kurze Touren machen, aber es kommt eben meistens anders als geplant. Wie jeden Sommer, gibt es ja hier und da mal eine Baustelle und diese brachten mich auch schon bald vom gewohnten Weg weg ab und so fuhr ich Routen, die ich bis jetzt noch nicht viel gefahren bin. Sogar ein paar Höhenmeter sind so zusammengekommen. Gut wars und ich spüre, dass die Kraft langsam wieder zurück kommt. Letzte Woche hatte ich ja noch etwas mit dem Jetlag zu kämpfen, dieser war diese Woche dann aber nicht mehr zu spüren und so habe ich auch wieder mehr Energie.

Heute dann stand wieder eine Easy-Tour mit dem VMCU auf dem Programm. Nach dem heftigen Gewitter von gestern Abend, beruhigte ich das Wetter wieder und so stand einer Teilnahme nichts mehr im Wege. Trotz des schönen Wetters fanden sich nur 4 VMCU-Leute ein. Mit dabei auch ein Gast mit einem Tourenvelo, aber ohne Helm (!) ausgerüstet. Schon bald merkten wir, dass sie nicht mit uns wird mithalten können und so trennten wir uns bereits in Birmensdorf von Jürg und Susanne. Zusammen mit Eveline und Felix zog ich weiter. Wir fuhren über Affoltern am Albis, das ja seit der Eröffnung der neuen Autobahn wieder gut zu durchfahren ist, und fuhren weiter nach Baar. Es wurde immer wärmer und so waren wir um jeden schatten spendenden Baum am Wegesrand froh, bevor wir dann über Sihlbrugg, Hausen a/A über den Albis fuhren. Nach dem alle ihre Getränkeflaschen mit frischem Wasser aufgefüllt hatten, fuhren wir den Berg hinunter um gleich bei der nächsten Kreuzung auf die Buchenegg zu fahren. Während der Abfahrt hinunter nach Stallikon konnte ich mich wieder erholen, bevor es dann noch die letzten Kilometer nach Birmensdorf ging, wo wir uns bei einem kalten Getränk erfrischen konnten. Schön wars!

Mir lief es heute erstaunlich gut. Gestern habe ich, trotz des schönen Wetters auf eine Ausfahrt verzichtet, weil ich mich einfach zu müde dafür fühlte. Dies zahlte sich heute aus, denn ich hatte während der ganzen Fahrt gute Beine und fuhr nie auf dem letzten Drücker. Am Berg merke ich nun auch deutlich, dass ich viel weniger Gewicht als letztes Jahr mitschleppen muss und auch der Nacken scheint sich wieder an die ungewohnte Haltung zu gewöhnen. Aber das Sitzen… das ist schon mühsam. Diese empfindliche Haut braucht nach jeder Fahrt etwa 2 Tage bis sie sich soweit erholt hat, dass ich wieder schmerzfrei auf einen Stuhl sitzen kann. Hoffe, dass sich das noch vor Ende der Saison ewas beruhigt.

Wie in alten Zeiten…

July 4th, 2010

windschatten.jpgHeute morgen war ich aufgrund des nächtlichen Gewitters lange unschlüssig, ob ich nach Urdorf fahren soll, um an der Easy-Tour teilzunehmen. Letztendlich konnte ich mich doch noch dazu entschliessen und musste bei schwülem Wetter ziemlich Gas geben, um noch rechtzeitig am Treffpunkt einzufahren. Pua, da waren soviele Tour-Teilnehmer, dass ich gar nicht wusste, wen ich als erstes begrüssen soll… Nein, ist natürlich nicht so. “Nur” gerade Jürg war anwesend und da weit und breit niemand anderer zu sehen war, machten wir uns eben alleine auf eine Ausfahrt - wie in alten Zeiten!

Es gab mal eine Zeit, da waren Jürg und ich Nachbarn und so fuhren wir doch die eine oder andere Tour zusammen. Schön war es! So auch heute. Jürg fuhr in angenehmen Tempo Richtung Neuenhof los. Da wir uns schon länger nicht mehr gesehen hatten, gab es natürlich viel zu berichten, so dass ich nicht mehr genau sagen kann wo wir überall vorbeigekommen sind. Auf jeden Fall hatten wir über eine längere Zeit einen fremden Radrennfahrer, welcher sich in unserem Windschatten durch den Aargau chauffieren liess. Auch wenn wir wegen einer Baustelle wieder retour mussten - er war dabei. Erst als Jürg (auf einem Veloweg!) in eine Scherbe fuhr und dachte, dass er den Schlauch wechseln muss, fuhr der andere Herr weiter.

Na ja, von da an waren wir wieder alleine unterwegs und fuhren über einen Hügel nach Baden. Dieser Hügel ist normalerweise harmlos, aber mit meinem 3-wöchigen Sport-Unterbruch wurde für mich selbst ein kleiner Hügel zu einem Berg und so hatte ich hier natürlich etwas zu kämpfen. Trotz einem Süssgebäck und einer Cola (danke Jürg), kamen meine Kräfte nicht mehr zurück und so wurde unsere Fahrt meinetwegen immer langsamer. Naja, so war Jürg wenigstens gut ein- und warmgefahren für seine noch auf den späteren Abend geplante Fahrt auf den Üetliberg. :-)

Veloweg…

July 3rd, 2010

Seit dieser Woche bin ich wieder in der Schweiz und war 3 Mal auf dem Renner - so auch heute. Und was erlebe ich da? Auf jeder Fahrt wurde ich mindestens einmal von einem Autofahrer angehupt oder angeschrien, dass es auch einen Veloweg habe. Richtig! Es ist mir allerdings nicht bekannt, dass es eine Radwegbenützungspflicht gibt, sowenig wie es eine Autobahnbenützungspflicht gibt. Wo liegt also das Problem?

Genau diese selbsternannten Polizisten, welche für ein paar Kilometer anstatt die Autobahn zu nehmen durch die Dörfer rasen, wollen Radfahrer für 300 Meter auf eine Radweg auf der anderen Strassenseite drängen. Egal, ob dafür 2 Mal die Strasse überquert werden muss, um auf einem, von bedrunkenen Mitbürgern zerschlagenen Bierflaschen und damit mit Glasscherben bespickten Radweg zu fahren.

Ist ok. Autofahrer, welche noch nie auf einem Rad gesessen sind, bringen eben wenig Verständnis auf für Menschen, die sich ab und zu auch mal auf 2 Rädern fortbewegen. Warum auch? Sie können immer sauber geputzte Strassen benutzen und wollen diese auf keinen Fall mit anderen Verkehrsteilnehmern teilen. Bei Radwegen hingegen fühlt sich nur selten jemand berufen dazu, diesen auch mal von Scherben und Split zu säubern.

Dass man darauf nur selten sicherer unterwegs ist, wird natürlich auch gerne und grosszügig übersehen. Oder hat sich schon mal einer überlegt, wie es für einen Radfahrer ist, wenn unübersichtliche Parkausfahrten den Weg kreuzen, Fahrzeuge auf dem ausgeschilderten Radweg abgestellt werden oder aber unberechenbare Kinden ihren verständlichen Bewegungsdrang ausleben? Warum auch? Darauf sind ja eh nur die ungeliebten Radfahrer und die sollen gefälligst die Klappe halten.

So, dass musste mal gesagt werden, denn es nervt mich immer wieder wie agressiv sich Leute in ihren Autos gegenüber Zweiradfahrern verhalten, obwohl es für alle genügend Platz gibt - wenn man gegenseitig aufeinander Rücksicht nimmt. Ich spreche da keinesfalls nur aus Sicht eines Velofahrers, sondern kenne auch die Seite der Autofahrer, Töfffahrer, Läufer, Wander, Rollerblader und Spaziergänger.

Los Angeles - Santa Monica…

June 28th, 2010

dsc_5447_rv.jpgAm Freitag mussten wir schweren Herzens den uns - trotz den Problemen mit dem Slideout - lieb gewordenen Camper zurück geben. So standen wir bereits um 6.00 Uhr auf, frühstückten ein letztes Mal im Wagen, packten unsere Sachen ein und putzten den Wagen. Ich hoffte natürlich, dass beim Einpacken mein Tele wieder zum Vorschein kommt - dem war leider nicht so. :-(

Da wir unseren Flug erst am Samstag Abend hatten, blieben wir noch eine Nacht in Los Angeles und hatten deshalb in einem Flughafen-Hotel ein Zimmer gebucht. Wir waren etwas unschlüssig, ob wir für den letzten Tag noch einen Personenwagen mieten sollen, entschieden uns dann aber dagegen und kämpften uns mit Shuttle und einem Big Blue Bus nach Santa Monica.

dsc_5461_santa_monica.jpgDen Weg zurück wollten wir dann zu Fuss zurücklegen, gaben nach einer Stunde aber auf. Zum Einen hatten wir die Strecke unterschätzt und zum Anderen liefen wir durch Gegenden, welche wir in der Dunkelheit nicht mehr ganz so angenehm empfanden. Vor allem auch, weil uns ein Auto über eine längere Zeit verfolgte und immer wieder neben uns anhielt, stiegen wir unterwegs in den nächsten Bus und fuhren zurück ins Hotel.

Bis zu unserem Abflug hatten wir ja noch genügend Zeit und fuhren deshalb nochmals mit dem Bus in halsbrecherischer Art nach Santa Monica, gingen an das Pier und genossen die angenehme Stimmung auf dem Boulevard.

Auch wenn unser geplantes Highlight (Helikopterflug über und im Grand Canyon) des Sturmes wegen ins Wasser gefallen ist, haben wir vieles gesehen und unternommen und haben die arbeitsfreie Zeit einfach genossen. Dabei hat sich bewährt, dass wir nicht täglich weitergezogen sind, sondern ab und zu mehrere Tage am gleichen Ort verbrachten. Das gibt eine gewisse Vertrautheit und ist definitiv weniger stressig. Schön wars!

Los Angeles - Zoo

June 25th, 2010

dsc_5411_flamingos.jpgUnser Ferienende naht leider. Bevor wir morgen nun als 1. Einleitungsschritt unser “Chrutzli” wieder abgeben müssen, haben wir heute noch den Zoo in Los Angeles besucht. Den Weg dahin haben wir ohne Probleme gefunden und sogar Parkplätze waren - wenn auch etwas eng - genügend und erst noch “for free” vorhanden.

dsc_5431_giraffe.jpgAn diesem schönen Tag hatten viele Schul- und Kindergartenklassen den gleichen Plan - jede Klasse mit dem gleichen T-Shirt ausgestattet. Manchmal war es deshalb etwas bemühend, welches Geschrei diese Kinderhorden vor den Gehegen gemacht haben… Vom Zoo selbst waren wir etwas enttäuscht. Am Anfang unserer Tour fragten wir uns auch, ob es neben den vielen Foodständen und Restareas wohl auch noch Tiere hat…

dsc_5438_rhino.jpgAuf jeden Fall waren die einzelnen Tiere auf teilweise sehr engem Raum untergebracht und auch an genügend Schattenplätzen und Rückzugsmöglichkeiten fehlte es. Schade! Ich muss dem Zoo in Zürich unbedingt wieder einmal einen Besuch abstatten, um mein Bild von einem Zoo wieder zu koorigieren…

Auf dem Rückweg zu unserem Camping-Platz haben wir in einem Westfield-Center noch einen Lädeli- und Glace-Halt eingeschoben. Was sein muss, muss sein! :-)

Los Angeles - Disneyland…

June 24th, 2010

Am Montagmorgen bestellten wir nochmals einen Mech auf unseren Campingplatz, der das Slideout so fixieren sollte, dass wir unsere Fahrt gefahrlos fortsetzen konnten. Nach 2-stündiger Wartezeit kam dann auch ein - im Vergleich zum 1. Mech - sehr kommunikativer Typ, der auch gleich eine praktisch Lösung zur Fixierung fand. Nun stand einem Transfer nach Los Angeles nichts mehr im Wege.

dsc_5222_autobahn_losangeles.jpgWir wurden ja vorgewarnt, es wurde dann aber doch schlimmer als erwartet. Die Autobahnen in und um Los Angeles sind dauernd verstopft und da wir die richtige Ausfahrt zum KOA erst nach einem telefonischen Hilfeschrei fanden, wurde es ziemlich spät, bis wir uns auf dem neuen Platz wieder einrichten konnten. Wenigstens fanden wir unterwegs noch ein grösseres Einkaufscenter, wo ich sogar neue Jogging-Schuhe erstanden habe.

dsc_5235_hollywood.jpgAm Dienstag planten wir einen Ausflug nach Hollywood. Natürlich wollten wir das Hollywood-Sign aus der Nähe besichtigen, fanden in der engen Strasse und im umliegenden Gebiet keinen Parkplatz. Die stressigen Umkehr-Manöver schafften mich ziemlich, so dass wir uns entschieden zur Santa Monica Beach weiterzufahren. Leider schafften wir es auch hier nicht einen Parkplatz für unseren RV zu finden und fuhren deshalb gleich weiter zur Venicebeach… aber ja, hier hätten wir zwar einen Platz gefunden für unseren Wagen, diese Gauner wollten jedoch mit $28 den 4-fachen Preis, was wir dankend ablehnten und stattdessen entnervt zurück fuhren. Schade, es wäre schön gewesen dort ein bisschen zu flanieren… Diesen Tag kann ich getrost aus der Kalender kippen…

dsc_5321_disneyland.jpgHeute hatten wir dafür mehr Glück. Wir fuhren ins Disneyland und fanden den Park sogar auf Anhieb. Wie bereits in Orlando ist diese Anlage sehr schön gemacht und entsprechend viele Besucher hatte es. Auch der Shuttledienst vom Parkplatz zur Platz und wieder zurück funktionierte einwandfrei. Nach unseren Erfahrungen im Seaworld, setzten wir heute auf Selbstverpflegung, was ein guter Entscheid war. An den “verrückteren” Bahnen bildeten sich immer längere Schlangen und so besuchten wir eben ruhigere Gefährte… dem Alter entsprechend… ;-) Schön wars!

San Diego - Sea World…

June 21st, 2010

Nach den letzten Fahrtagen war heute wieder einmal etwas Action angesagt. So machten wir uns gleich nach dem Frühstück auf den Weg zum Sea World in San Diego. Da wir so früh unterwegs waren, fanden wir auch schnell einen Parkplatz und holten unsere Tickets.

dsc_5064_killerwal.jpgWir hatten eben den Eingang passiert, als eine Killerwal-Show begann. Immer wieder beeindruckend diese riesen Tiere zu sehen, auch wenn die Show hier - im Vergleich mit der Show in Orlando - nicht halb so gut war.

dsc_5081_delphin.jpgDa ich bereits in den ersten Tagen hier in den USA mein Tele verloren oder irgendwo liegen gelassen habe, konnte ich von den Shows keine Nahaufnahmen machen, da ich dafür in den vorderen Reihen hätte Platz nehmen müssen… und wer schon mal dabei war weiss, dass man dort nie trocken bleibt. :-)

dsc_5139_seelowen.jpgZwischen den Tier - und Akrobatik-Shows besuchten wir unter anderem ein Aquarium und flogen mit einem “Helikopter” durch die Antarktis, was ganz lustig war. Zum Ende wurde mir allerdings etwas übel, hatte ich doch ausser etwas Popcorn noch nichts “anständiges” im Magen. Aber in den USA, und dann noch in einem solchen Park, etwas Leichtes zu finden ist ziemlich schwierig und deshalb kaufte ich mir ein Glace, um den gröbsten Hunger zu stillen.

Als wir uns wieder auf den “Heimweg” machten und ich mit unserem RV etwas zu schnell in eine Kurve fuhr, machte sich unser defektes Slideout selbständig und fuhr mitten auf der Autobahn aus. Meine Nerven…! Beim nächsten Exit verliessen wir deshalb die Piste und stemmten das Slideout mit vereinten Kräften wieder zurück, so dass wir es noch bis auf den Campingplatz zurück schafften. Ärgerlich, dass wir nun morgen früh wieder zuerst diesem technischen Problem nachspringen müssen…

Mesa / Yuma…

June 20th, 2010

dsc_4897_phonix.jpgPhu, die letzten 2 Tage waren einfach nur heiss und stressig. Als wir in Flagstaff auf ca. 2′000 m.ü.M. abfuhren, war es mit ca. 20 C noch angenehm kühl. Guten Mutes fuhren wir Richtung Phönix los. Dort wollten wir eigentlich noch die Stadt anschauen, wussten allerdings nicht wo man da am Besten von der Piste gehen sollte. Die Autobahn wurde immer hektischer und als wir die Skyline endlich entdeckten, waren wir fast schon zu weit. Also fuhren wir weiter nach Mesa, wo wir die nächste Nacht verbringen wollten.

dsc_4903_thermometer.jpgAls wir ausstiegen traf uns fast der Schlag! Es war sooo heiss! Das Thermometer an der Wand am Camping-Eingang zeigte 100 F an, was ca. 38 C entspricht. Puah! Da es leider keinen Schattenplatz gab, konnten wir erst nach Sonnenuntergang vor den Camper sitzen und den Abend geniessen. Auf unserem kurzen Spaziergang sahen wir ein paar Feldhasen, welche munter auf dem praktisch leeren Camping-Platz hin- und her rannten.

dsc_4902_slideout.jpgAm nächsten Morgen machten wir uns für die Weiterfahrt nach Yuma bereit. Als letzte Aktion galt es, das am Abend zuvor ausgefahrene Slideout am Wagen wieder einzuziehen. Dieses machte aber keinen Wank. Weder durch gutes Zureden noch durch Fluchen, lies es sich bewegen. Es blieb uns nichts anderes übrig, als unseren Vermieter anzurufen, welcher einen Mech aufbieten und zu uns schicken musste. Ganze 2 Stunden warteten wir an der prallen Sonne auf den guten Mann, um dann mitansehen zu müssen, dass auch er es nicht schaffte das Slideout einzufahren. Der Motor war kaputt. Zu guter letzt, musste er unter den Wagen kriechen und es manuell hineinkurbeln und mit aller Kraft die letzten cm hineinstossen. Der Arme war danach völlig fertig. Zum guten Glück konnten wir dann mit drei-stündiger Verspätung doch noch weiterfahren, auch wenn das Slideout bis zum Reiseende nicht mehr zu gebrauchen ist. Na ja, es gibt Schlimmeres.

dsc_4904_mesa_kakteen.jpgIn Yuma angekommen, waren auch wir völlig fertig. Wir hatten Hunger, zuwenig getrunken und fanden unseren favorisierten Campingplatz nicht. Nach längerem Suchen fanden wir in der Nähe des Zentrums einen schönen Platz. Da es bereits später war, war das Office natürlich leer und wir mussten jemandem telefonieren. In einem kleinen Elektromobil kam ein älteres Ehepaar angebraust und wies uns den Weg zu unserem Platz. Schnell wollten wir noch im nahegelegenen PizzaHut etwas essen, als meine Kollegin vermutlich wegen einer Hitzeerschöpfung mit starkem Kopfweh, Unruhe und kaltem Schweiss fast vom Stuhl kippte. Gut, sofort zurück zum Platz fahren, Strom anschliessen, Ventilator einschalten und viel trinken. Phu, das hatte gerade noch gefehlt, passte aber zu diesem Tag und ist zum Glück gut ausgegangen.

dsc_4988_heu.jpgAls wir heute weiter Richtung San Diego weiterfuhren, erwartete uns ziemlich das gleiche Bild wie gestern. Steppige, karge Landschaft und schnurgerade Strassen. Erst etwa nach 2-stündiger Fahrt gab es wieder fruchtbareres Land. Auf einigen Felder wurde das im Grossangebot vorhandene Heu zum Verkauf angeboten. Unterwegs mussten wir 3 verschiedene Checkpoints passieren, da wir von Bundesstaat Arizona nach California reisten. Beim ersten wurden wir gefragt, ob wir Früchte im Auto haben und weil uns diese “Lady” wohl nicht traute, kam sie in den Wagen und untersuchte unseren Kühlschrank… na ja… Auf jeden Fall durten wir alles behalten und weiterfahren. In San Diego herrschen mit ca. 22 Grad wieder angenehmere Temperaturen.